CREDIT Vanessa Marino

Lorena Junghans

sie/they/keine Pronomen/Lorenzo
Researcher

Die Erfahrungen marginalisierter Künstler*innen in Kooperationen zwischen Deutschland und dem Vereinigten Königreich: Erforschung des Einflusses traditioneller und queerer sozialer Strukturen auf die grenzüberschreitende Kulturproduktion

Lorena Junghans ist eine impact Produzent*in aus Rumänien, die jetzt in Berlin lebt. Mit großer Leidenschaft setzt sich Lorena für intersektionale Perspektiven und sinnvolle Veränderungen ein. Lorena hat in den Bereichen Management und Produktion für Unternehmen und Kulturschaffende auf der ganzen Welt gearbeitet. Als Mitbegründer*in von „CONNECTED DIFFERENCES e.v.“, einer gemeinnützigen Organisation, die sich für die Förderung marginalisierter Perspektiven einsetzt, ist Lorena eine Vorreiter*in bei der Nutzung innovativer technischer Lösungen zum Aufbau neuer Gemeinschaftsstrukturen und zweckgerichteter Projekte. Lorenas Arbeit ist nicht ohne Beachtung geblieben – they wurde 2017 mit dem Friedrich-Ebert-Stipendium für ihre Beiträge zur Kunst- und Wissenschaftsgemeinschaft und 2022 mit dem „Artivist Award“ der Bertha Foundation für ihre Zusammenarbeit mit dem palästinensischen Musiker Rasha Nahas ausgezeichnet.

Projekt

Das Projekt von Lorena Junghans soll die Kultur- und Kreativwirtschaft verändern! Wir alle wissen, dass Vielfalt und Inklusion wichtige Herausforderungen für die Branche sind, insbesondere für marginalisierte Künstler*innen. Daher startete Lorena das Projekt „The Experiences of Marginalised Artists in Collaborations between Germany and the UK“, das untersuchen soll, wie traditionelle und queere Strukturen die grenzüberschreitende Kulturproduktion beeinflussen. Lorena ist überzeugt, dass dieses Projekt das Leben von Künstler*innen, die beim Zugang zu Ressourcen und Möglichkeiten auf erhebliche Hindernisse stoßen, grundlegend verändern wird. Anhand von ausführlichen Interviews mit marginalisierten Künstler*innen, Produktionsfirmen und Förderorganisationen in Deutschland und Großbritannien wird sie Herausforderungen aufzeigen. Lorena wird erläutern, wie traditionelle und queere Unternehmensstrukturen die Erfahrungen von Künstler*innen beeinflussen können. Ziel ist es, Strategien zur Überwindung dieser Hindernisse zu ermitteln und integrativere Praktiken in der Kultur- und Kreativwirtschaft umzusetzen.