CIRCE Symposium II

Collaborative efforts – creative impact as a driving force for change

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Nach einer ergebnisreichen Forschungs- und Projektphase lädt das Creative Impact Research Centre Europe (CIRCE) Kreativunternehmer*innen, Kulturschaffende, Künstler*innen, Wissenschaftler*innen, Akteur*innen und Stakeholder*innen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft herzlich zum 2. Symposium am 29.11.23 in Berlin ein.

Wann? 29.11.23, von 11.00-18.45 mit anschließendem Dinner und Networking

Wo? silent green, Gerichtstraße 35, 13347 Berlin

Wie? Der Eintritt und die Teilnahme an allen Programmpunkten sind kostenlos. Die Teilnahmekapazitäten sind begrenzt. Wir bitten daher um eine Anmeldung. Einzelne Programmpunkte der Veranstaltung werden auf der Webseite online gestreamt.

Der Veranstaltungsort ist rollstuhlgerecht. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt und wird simultan ins Deutsche sowie in englische und deutsche Gebärdensprache übersetzt.

Teilen Sie mit uns einen besonderen Tag auf dem zweiten CIRCE-Symposium! Im Fokus des Programms stehen die Erkenntnisse des europaweiten CIRCE-Netzwerks. Diese Ergebnisse veranschaulichen das immense Potenzial des kreativen Ökosystems und bieten Lösungen für die Bewältigung aktueller Krisen. Darüber hinaus werden wir die Themen der Kollaboration und Kooperation besprechen, da diese unerlässlich für eine inklusive, nachhaltige und widerstandsfähige Kultur- und Kreativwirtschaft sind und maßgeblich zu ihrem Creative Impact beitragen. In diesem Zusammenhang möchten wir auch die Fragen diskutieren, was Creative Impact bedeutet und wie er in den einzelnen CIRCE-Projekten zum Tragen kommt. Neben einer Ausstellung der Projektbeteiligten, bieten zwei Podiumsdiskussionen und fünf Workshopformate den Teilnehmenden die Möglichkeit, die Kernthemen und das Netzwerk des Projekts interaktiv kennenzulernen und aktuelle Fragestellungen zur transformativen Kraft der Kultur- und Kreativwirtschaft mitzudiskutieren. Nach der Begrüßung und einer kurzen Einführung in CIRCE, wird eine Paneldiskussion mit Expert*innen des CIRCE-Netzwerks über die Bedeutung der Kooperation in Bezug auf Creative Impact debattieren. Bei einem Gallery Walk können Sie sich anschließend über die beeindruckenden Projekte des Netzwerks informieren. Parallel dazu wird eine Care Session angeboten, in der die Teilnehmer*innen eingeladen sind, sich eine kurze Auszeit zu nehmen und die Stimme als Werkzeug zu erleben, um mit sich selbst und anderen in Kontakt zu treten. Am Nachmittag haben die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, an fünf inspirierenden Workshops teilzunehmen, die die Kernthemen von CIRCE erfahrbar machen. Eine zweite Paneldiskussion mit weiteren Vertreter*inenn des Netzwerks wird sich mit dem spannenden Zusammenspiel von Creative Impact und Unternehmer*innentum befassen. Das Symposium wird mit einem köstlichen Flying Buffet und einem Musikprogramm abgeschlossen, zu dem alle Teilnehmer*innen herzlich eingeladen sind. Wir freuen uns auf Sie!


Die CIRCE-Ausstellung
Die Ausstellung visualisiert die vielfältigen Projekte und Forschungsarbeiten, die die Beteiligten des CIRCE-Netzwerks realsiert haben. Durch eine kuratierte Ausstellung von Prototypen, Datenvisualisierungen, Videodokumentationen und interaktiven Installationen erhalten die Teilnehmer*innen einen Einblick in die vielschichtige Arbeit des Netzwerks. Die Teilnehmer*innen sind herzlich eingeladen, mit den Exponaten und ihren Initiator*innen ins Gespräch zu kommen. Über diziplinäre Grenzen hinweg können wir so eine gemeinsame Vision für die Wissensgenerierung und den Wandel durch Creative Impact in Europa fördern. Wir bieten Führungen durch die Ausstellung zu zwei verschiedenen Zeiten an. Die Anmeldung für die Gallery Walks ist vor Ort möglich.

Moderatorin:

Alexandra Antwi-Boasiako

Alexandra Antwi-Boasiako ist eine Moderatorin aus Hamburg. In diversen Gesprächsformaten mit Personen des öffentlichen Lebens, aus Kultur, Politik und Literatur beleuchtet sie zukunftsorientierte gesellschaftliche Themen, Trends und Innovationen. Dabei zeichnet sie vor allem rhetorische Versiertheit, Improvisationstalent und Vielseitigkeit aus. Als Moderatorin begleitet sie seit mehreren Jahren unterschiedlichste Events und führt auf Kongressen und Konferenzen souverän durch die Veranstaltung. Ihre Moderationen sind publikumsorientiert und schaffen authentische Begegnungen.

10:30 – Einlass

11:00 – Opening

11:30 – Paneldiskussion „Collaboration and Impact“


Die Podiumsdiskussion widmet sich der Bedeutung der Kollaboration im Kontext von Creative Impact. Expert*innen werden ihre Erfahrungen und Ideen teilen, wie etablierte berufliche und akademische Grenzen im kreativen Ökosystem durch geeignete Strukturen und Prozesse überwunden werden können. Der Fokus liegt dabei auf der Stärkung von Communities in der Kultur- und Kreativwirtschaft.

Auf dem Panel:

Clara Montero

Clara Montero ist Kunsthistorikerin und Kulturmanagerin. Sie studierte Kunstgeschichte, Psychologie und Pädagogik an der Universität Frankfurt. Danach arbeitete sie in verschiedenen Kunstgalerien in Zürich und kehrte 2008 nach San Sebastián zurück, um sich dem Projekt „Tabakalera“ anzuschließen. Danach unterstützte sie als freie Mitarbeiterin verschiedene Kultureinrichtungen bei der Programmgestaltung. Im Jahr 2012 wurde sie zur Direktorin für Kulturförderung in der baskischen Regierung ernannt. In der Folge war sie an der Entwicklung öffentlicher Maßnahmen im Bereich der Kulturwirtschaft beteiligt und war Mitglied in den Kuratorien und Vorständen einiger der wichtigsten baskischen Kultureinrichtungen, wie dem Internationalen Filmfestival von San Sebastián, dem Festival Quincena Musical, der Filmoteca Vasca und Tabakalera. Mit ihren umfangreichen Aktivitäten im Kunst- und Kultursektor bringt sie eine wichtige Perspektive in das CIRCE-Projekt ein.

Tonderai Koschke

Tonderai Koschke ist Architekturforscherin und -pädagogin. Sie ist Dozentin an der Kunsthochschule Weißensee und der Universität der Künste Berlin und beschäftigt sich mit postkolonialen Identitäten und Machtdynamiken in der bebauten Umwelt. Nach ihrem Studium an der TU München, der EPFL Lausanne und Harvard hat sie beim Verlag Architangle, bei Boltshauser Architekten und als kuratorische Assistentin am Architekturmuseum in München gearbeitet. Außerdem ist sie Mitbegründerin von Isusu Ffena, einem panafrikanischen Kollektiv in Berlin, das Veranstaltungen und ein Community-Festival organisiert.

Paromita Saha

Dr. Paromita Saha Killelea ist Wissenschaftlerin, Journalistin und Dozentin. Zurzeit ist sie eine der Forscherinnen des London Cultural Diversity Laboratory im Rahmen von CIRCE, an der City University of London. Sie verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung als Produzentin und Journalistin bei führenden britischen Rundfunkanstalten wie BBC und ITN. Sie hat auch als Kommunikationsmanagerin für Projekte der britischen Regierung und im gemeinnützigen Sektor gearbeitet. Derzeit lebt sie in Baton Rouge, Louisiana, wo sie sich aktiv für die Vielfalt in der Kunst einsetzt und im Vorstand zweier regionaler Musikfestivals sitzt.

Nina Granda

  • Master in Dramaturgie (2006), Master in Architektur (Fakultät für Architektur, Universität Ljubljana, 2008)
  • Magister der Künste (Universität für angewandte Kunst Wien, 2016)
  • Mitbegründerin und Chefredakteurin des Outsider Magazins (2015 -), Kolumnistin für die Zeitung Delo (2020 – ), Kuratorin des Architekturzentrums Trafika, Partnerin der Stampflehm- und Naturmaterialwerkstätten Forward to Earth.
  • Auszeichnungen und Selektionen: Plečniks Preis (2017), Biennale Venedig, Future Architecture, European Public Space ausgewählte Werke 2022 (Plečniks Kiosk), Ehrenmitglied der ZAPS – Kammer der Architekten Sloweniens (2022), Balkan Bienale Award für das Center za gradnjo z Zemljo (2023)
    Liebt: verlassene Orte, tanzen, singen, mit Stampflehm experimentieren, kochen, witzige Gespräche führen, im Meer schwimmen

12:30 – Einführung zur Ausstellung und Care Session

12:45 – Gallery Walk I und Care Session I

Entdecken Sie die CIRCE-Ausstellung
Ein zentraler Bestandteil des CIRCE Symposiums II ist eine Ausstellung, die einen umfassenden Überblick über die spannenden Projekte gibt, welche im Rahmen des CIRCE-Programms entwickelt wurden. Die Teilnehmer*innen haben die Möglichkeit sich über die inspirierenden Arbeiten und weitreichenden Erkenntnisse der Fellowships, Research Labs und Creative Impact Fund Projekte zu informieren. Die Führungen durch die Ausstellung sind in thematische Cluster unterteilt, die die einzelnen Projekte vereinen.

Care Session mit Melli Erzuah
Für Teilnehmer*innen, die eine Pause vom Hauptprogramm einlegen möchten, bietet CIRCE als Alternative zu den Gallery Walks Care Sessions an. Ziel dieser Sessions ist es, die Stimme als Werkzeug zu erfahren, um sich mit sich selbst und anderen zu verbinden. In diesen Care Sessions legen die Teilnehmer*innen Urteilsvermögen und Perfektionismus ab und konzentrieren sich auf die verbindende Kraft des gemeinsamen Singens, einer Meditation, Atem- und Körperaufwärmung sowie einfachen Gesangsübungen. Die Anmeldung ist vor Ort möglich.

Coach:

Melli Erzuah

Melli Erzuah ist Coach für Vielfalt und Empowerment, Care-Moderatorin und Künstlerin. Indem sie ihre Leidenschaften für Schwarzen Feminismus, Chorarbeit und Achtsamkeit miteinander verbindet, ermöglicht Melli die Erfahrung von Zugehörigkeit durch Singen, Atmen, Meditieren und somatische Übungen in einem kollektiven Umfeld. Da die Praxis des Singens oft als eine Ausdrucksform verstanden wird, die nur wenigen talentierten Menschen vorbehalten ist, ermöglicht Melli mit größter Sorgfalt und Aufmerksamkeit Räume, in denen die Teilnehmer*innen ihre Stimme als Werkzeug für die Verbindung zu sich selbst und zu anderen erfahren können.

13:30 – Mittagspause und Open Gallery

Vegetarisches und veganes Mittagessen

14:15 – Workshop Programm


Alle Workshops finden gleichzeitig statt. Anmeldung hier

1. Community-driven impact: Creative generation management

Das Wiener Sozialunternehmen „Vollpension” hat es sich zur Aufgabe gemacht, Senior*innen in die Mitte der Gesellschaft zu holen und mit anderen Generationen zusammenzubringen. Die Stars der Vollpension sind immer die „Omas und Opas“. Ziel der Vollpension ist es, Altersarmut und Einsamkeit unter älteren Menschen zu bekämpfen und Orte für mehr Dialog zwischen den Generationen zu schaffen. Dies geschieht einerseits in den beiden Vollpension-Generationencafés in Wien, im Vollpension-eigenen Backstudio oder im Rahmen von Kooperationen mit Unternehmen. Beim Workshop „Generationenmanagement“ im Rahmen des CIRCE-Symposiums wird die Vollpension einen Einblick in ihr Unternehmen geben und mit dem Publikum einen Workshop zum Thema Generationenmanagement durchführen.

Workshopleitung:

Manuel Gruber

Geschäftsführer Generationendialog der Vollpension

Karin Hermann-Arnold

Marketing- und Kommunikationsleiterin der Vollpension

Doris Horvath

Oma im Dienst bei Vollpension

2. (Creative) Technologies for empowerment and participation: BLU WAV – “Healing through sacred sound”

Begeben Sie sich auf eine Entdeckungsreise, bei der Klang und Technologie als Werkzeuge zur Ermächtigung und aktiven Beteiligung zusammenkommen. Die Teilnehmer*innen erhalten einen Einblick in die Arbeit von Estée Blu, insbesondere in ihr CIRCE-Projekt „BLU WAV“, und erfahren mehr über das Konzept des „sacred sound“ sowohl als Technologie als auch als verkörperte Praxis. Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit sich in einer Playback-Sitzung im Kristallklangbad zu bewegen und in der Gruppe zu reflektieren. Der Workshop bietet einen einzigartigen Raum für den Austausch und die Kontemplation individueller Momente.

Workshopleitung:

Esther „Estée Blu“ Lenda Bokuma

Esther ‚Estée Blu‘ Lenda Bokuma ist eine R&B-Jazz-Künstlerin, Autorin, Musikmanagerin und Gründerin von BLU WAV artist wellbeing. Beeinflusst von ihrer kongolesisch-belgischen Kultur, wuchs sie im Nordwesten Londons auf und sang von klein auf in der Kirche. Als ihre wichtigsten künstlerischen Einflüsse nennt sie R&B, Jazz und Afro-Fusion-Musik. Seit dem Start ihrer Karriere als Independent Artist im Jahr 2015 wurde sie von Help Musicians, AfroPunk, COLORS, den MOBO Awards, NME und Camden Roundhouse unterstützt. 2019 wurde Esther mit dem zweiten Richard-Antwi-Stipendium ausgezeichnet, um an der University of Westminster einen Master-Abschluss in Musikbusiness-Management zu machen. Ihre Leidenschaft für die Musik und ihr Engagement für die Gleichberechtigung bringt sie als Vorstandsmitglied von Sound Connections, The F-List und The Richard Antwi Scholarship ein. Im Dezember 2022 wurde Esther von Christine Osazuwa, die in die „Women In Music Roll Of Honour“ aufgenommen wurde, aufgrund ihres Aktivismus zum „Music Week Rising Star“ ernannt. Im August 2023 gründete sie BLU WAV, eine Plattform für ganzheitliches und künstlerisches Wohlbefinden, während sie ein sechsmonatiges Stipendium am Creative Impact Research Centre Europe in Berlin absolvierte. Esthers Forschungsarbeit befasste sich mit der psychischen Gesundheit, dem Wohlbefinden und den Arbeitsbedingungen schwarzer Künstler*innen in Großbritannien; ihre Ergebnisse werden demnächst veröffentlicht.

3. Education, skill development and matching: Future Skills Journey

Dieser Workshop lädt dazu ein, die Zukunft von Skills im kreativen Ökosystem kritisch zu untersuchen und zu diskutieren. Durch verschiedene Aktivitäten und anregende Diskussionen werden die Teilnehmer*innen nicht nur ihre aktuellen Fähigkeiten bewerten, sondern auch das Konzept der „zukünftigen Fähigkeiten“ erkunden. Durch die Verbindung innovativer Foresight-Methoden mit der Erforschung zukünftiger Fähigkeiten soll dieser Workshop das Bewusstsein für die Fähigkeiten schärfen, über die die Teilnehmer*innen bereits verfügen und die sie morgen brauchen könnten. Es sind keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich – bringen Sie einfach Ihre Neugierde und einen offenen Geist mit. Dieser Workshop verspricht einen inklusiven Raum für Selbstreflexion und Selbsterkenntnis, lebhafte Gruppendiskussionen und eine neue Perspektive auf die Fähigkeiten der Zukunft.

Workshopleitung:

Rafael Dernbach

Rafael Dernbach interessiert sich für unwahrscheinliche Begegnungen von Menschen und Ideen in einer Welt, die immer mehr strukturiert ist. Seine Forschungs- und Kuratorenprojekte gehen von den Medien- und Zukunftsstudien aus und untersuchen neue Medienumgebungen. Kürzlich hat er beim Filmfestival von Locarno ein 24-stündiges Gespräch über die Zukunft der Aufmerksamkeit kuratiert. Er war Post-Doktorand an der Universita della Svizzera italiana und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Futurium. Seinen Doktortitel erwarb er an der University of Cambridge.

Anastasia Platonava

Anastasia Platonava ist Doktorandin an der Technological University of the Shannon in Athlone, Irland, und forscht im Bereich Blockchain-Technologie und Hochschulbildung. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Erstellung einer Blockchain-Roadmap zur Unterstützung digitaler Angebote, wie dem „Digital Learning Passport (DLP)“, und der Erschließung des Potenzials für Bildungsakteure. Anastasia stammt ursprünglich aus Weißrussland, hat einen Bachelorabschluss in Finanz- und Rechnungswesen von der Wirtschaftsuniversität in Prag und arbeitete für die Vereinten Nationen in Weißrussland. Sie ist Stipendiatin der irischen Regierung und hat einen Master in Business am Athlone Institute of Technology in Irland absolviert. Anastasia interessiert sich leidenschaftlich für innovative EdTech-Trends und dafür, wie hochwertige Bildung für alle zugänglich gemacht werden kann.

4. The future of cultural and creative industries: collective policy-imagining and making

In diesem Workshop sollen mögliche Entwicklungen der derzeitigen politischen Praktiken im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft mit Hilfe kollektiver Zukunftsvisionen untersucht werden. Die Fragen betreffen sowohl zukünftige als auch gegenwärtige Aspekte der KKI und ermöglichen den Teilnehmer*innen zu überlegen, wie sie zu einer besseren Zukunft des Sektors beitragen können. Die Ergebnisse werden zu neuen politischen Ideen und Vorstellungen über die zukünftige Kultur- und Kreativlandschaft führen.

Workshopleitung:

Anna De Mezzo

Anna ist eine in Zürich ansässige visuelle Designerin und Forscherin mit umfassender Erfahrung in den Bereichen Designforschung, Zukunftsforschung und Art Direction. Sie hat einen MSc in Design & Engineering vom Politecnico di Milano, Italien, und arbeitet an der Schnittstelle zwischen Design und Zukunftsforschung. In ihrer Arbeit konzentriert sich Anna auf verschiedene Designpraktiken als Mittel zur Auseinandersetzung mit der Beziehung zwischen Menschen und Ungewissheit, insbesondere in Bezug auf die Wahrnehmung der Zukunft. Ihre bisherigen Engagements führten sie vom Y Think Tank in Zürich, wo sie ein Team von spekulativen Designer*innen und Gesellschaftsforscher*innen leitete, zur UNESCO Futures Literacy in Paris, wo sie sich auf die Theorie und Praxis der Antizipation konzentrierte, um zur Verbreitung der Zukunftskompetenz als Fähigkeit beizutragen.

Nyangala Zolho

Nyangala ist ein Policy Learning Designer*in für das Innovation Growth Lab (IGL). Nyangala arbeitet in den Büros des IGL an der Barcelona School of Economics. Hier entwirft und vermittelt they Lernerfahrungen, um politische Entscheidungsträger*innen und Praktiker*innen, die an Innovations- und Wachstumspolitiken arbeiten, zu mehr Experimentierfreudigkeit anzuleiten. Ihr Hauptinteresse gilt der Unterstützung von politischen Entscheidungsträger*innen beim Überdenken der Art und Weise, wie sie Innovator*innen aus verschiedenen Gemeinschaften unterstützen, um integrativere Formen der Innovation zu fördern. Nyangala´s frühere Designforschung konzentrierte sich auf die Kombination von Daten und Designmethoden, um Wege zu innovativen Karrieren zu kartieren, mit besonderem Augenmerk darauf, wer in diesem Prozess marginalisiert wird. Nyangala hat auch die aktuelle und künftige Rolle von Innovationsagenturen kartiert und die Aussichten für diese Einrichtungen in Europa und Lateinamerika verglichen.

Blogeintrag:

CCI Futures

5. Ecological sustainability: Ecology of creative practice & feral tactics: urgent questions in unbearable situation

Abweichend vom Paradigma des Greenwashings wird das Krater Kollektiv konkrete Aktionen vorstellen, die eine nicht-ausbeuterische Wirtschaftsweise fördern und neue Typologien kreativer Produktion hervorbringen. Diese Aktionen können auch als Maßnahmen gegen institutionelle Trägheit verstanden werden. In der zweiten Runde laden wir die Teilnehmenden dazu ein, eine drängende Frage zu definieren, die für ihre Praxis relevant ist, während sie drei Phasen von Interviews mit anderen Teilnehmenden durchlaufen. Der Workshop folgt dem Feral MBA-Training, das von der Künstlerin Kate Rich entwickelt wurde.

Workshopleitung:

Danica Sretenović und Gaja Mežnarić Osole vom Krater Kollektiv

Danica Sretenović und Gaja Mežnarić Osole praktizieren kuratorische Politik im Krater-Kollektiv – einer Gruppe von transdisziplinären Enthusiast*innen, die den Mut hatten, ihre jeweiligen Berufe, Studios und Arbeitsbedingungen neu zu gestalten, um als Hüter*innen eines renaturierten Ökosystems auf einem bevorstehenden Baugrundstück in Ljubljana zu agieren. Da das Krater-Ökosystem ständig kurz vor dem Aussterben steht, pflegen sie kreative Widerstandsfähigkeit, indem sie neue Taktiken, Veranstaltungen und Formate erfinden und administrative sowie andere Einschränkungen als Gegenstand künstlerischer Interventionen behandeln. Diese Handlung erfordert unerwartete Allianzen und innovative Wirtschaftsweisen, um Gebiete regenerativer, relationaler und kritischer kreativer Praxis zu erschließen. Neben standortspezifischer Arbeit wie der Förderung der Biodiversität veranstaltet Krater international anerkannte Bildungsformate (The School of Feral Grounds), Labore zur Experimentierung mit Biomaterialien (Notweed Paper, invasive Pflanzen, Myzel und Ton), Advocacy-Strategien (Bankette, Vermittlungen, öffentliche Reden), Ausstellungen (Forbiden vernaculars BIO27, Feral Occupations GB35), Konferenzen (The Feral Palace) und andere öffentliche Programme (Krater Vibroscapes, Ernte von Japanischem Staudenknöterich, Feral Cartographies Cycling, Teezeremonien, Little School of Urban Ecologies etc.) – um neue Typologien der Arbeit in der Kultur- und Kreativwirtschaft einzuführen. Krater war Finalist des New European Bauhaus Prizes im Jahr 2021. 2023 erhielt die Praxis eine lobende Erwähnung von der 35. Biennale der Grafik Ljubljana und den höchsten nationalen Architekturpreis für öffentlichen Raum – die Plečnik-Medaille. Mehr unter @kratercollective.



15:45 – Kaffeepause und Open Gallery

16:15 – Gallery Walk II und Care Session II

17:00 – Paneldiskussion „Entrepreneurship and Impact“


In dieser Podiumsdiskussion werden unternehmerische Strategien diskutiert, die Creative Impact-Unternehmen effektiv unterstützen. Expert*innen werden die spezifischen Anforderungen und möglichen Herausforderungen hinsichtlich der Förderung von Innovationsprozessen im kreativen Ökosystem beleuchten. Darüber hinaus wird diskutiert, wie Creative Impact Entrepreneurship zu einer nachhaltigen Zukunft und Unabhängigkeit von staatlicher Förderung beitragen kann.

Auf dem Panel:

Andy Schwendener

Andy Schwendener erforscht im Rahmen seines Doktoratsstudiums der Organisationswissenschaften und Kulturtheorie an der Universität St. Gallen das Konzept der wiederkehrenden Schöpfung im Bereich der Creative Economies. Neben seiner akademischen Tätigkeit ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zurich Centre for Creative Economies tätig. Zudem ist er als Schlagzeuger und Gründer einer Synth-Pop-Band aktiv an der Kreativwirtschaft beteiligt. Darüber hinaus setzt er seine akademischen Erkenntnisse als Gründer des For Planet Strategy Lab in die Praxis um.

Mari Hanikat

Mari Hanikat ist Geschäftsführerin von Garage48 – einer Organisation, die sich der Organisation von Hackathons, Accelerator-Programmen und anderen Open-Innovation Veranstaltungen widmet. Sie hat das Projektmanagement von mehr als 55 Hackathons zu verschiedenen Themen auf der ganzen Welt geleitet und ist eine der Gründerinnen der geschlechtsspezifischen Hackathon-Serie „Empowering Women“ (Ukraine, Estland, Afghanistan, Uganda, Kenia). Außerdem verfügt sie über umfangreiche Erfahrung in der Entwicklung, Verwaltung, Durchführung und Bewertung von Hackathons und Accelerator-Programmen weltweit. Einige ihrer Veranstaltungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie potenzielle Stakeholder aus dem öffentlichen und privaten Sektor zusammenführen und die Zusammenarbeit zwischen ihnen fördern. Viele der von ihr initiierten Projekte befassen sich mit sozioökonomischen Fragen unter technologischen Gesichtspunkten. Ihre Erfahrung in der Konzeption von Open-Innovation-Veranstaltungen und die Bedingungen für kreative Prozesse in der Frühphase bergen ein großes Potenzial für CIRCE.

Cheryl Kwok

Cheryl Kwok ist Musikerin und Kulturpolitikforscherin. Sie stammt aus Hongkong und studierte Musik an der University of Cambridge und Education in Arts & Cultural Settings am King’s College London. Ihr Schwerpunkt liegt auf Musik für gemischte Medien bzw. digitaler Kulturpolitik. Derzeit ist sie als Beraterin bei Sound Diplomacy tätig, einer globalen Forschungs- und Strategieberatung. Mit ihren Forschungen widmet sich Cheryl der Gestaltung kultureller Orte, digitaler Kulturpolitik und der Verbesserung des Zugangs sowie der beruflichen Nachhaltigkeit im Kunstbereich. Sie ist Mitautorin von „Revenue distribution and transformation in the music streaming value chain“, einem von der UNESCO im Jahr 2022 veröffentlichten Kurzbericht. Außerdem ist sie Fellow des Europäischen Musikrats und Treuhänderin von Culture&.

Anna Chernysh

Anna ist Gründerin von Lezo, einem aufstrebenden Startup, bei dem KI auf HR trifft und das ebenfalls ein Projekt des Creative Impact Fund ist. Ihre Stärke ist es, neue Ideen in die Realität umzusetzen. Als Produktmanagerin hat sie 6 Jahre Erfahrung darin, neue Produkte von Grund auf zu entwickeln, zu testen und zu skalieren. Bei Projector hat sie 3 EdTech B2C Produkte auf den Markt gebracht und eines davon innerhalb von 2 Jahren auf $2M ARR skaliert.

Weitere Speaker*innen werden in den nächsten Tagen bekannt gegeben.

18:00 – Abschluss

18:30 – Dinner und Networking


Vegetarisches und veganes Flying Buffet
Live-Musik und DJ